Über uns - Der SkF e.V. Köln (c) SkF Köln

Über uns

Der Sozialdienst katholischer Frauen e.V. Köln

Jeder braucht mal Hilfe und manchmal erfordert es Mut, sie in Anspruch zu nehmen.

Sich jemandem anzuvertrauen, über seine Sorgen und Nöte zu sprechen - das erfordert Mut und Kraft.

Wir, die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Sozialdienstes katholischer Frauen e.V. Köln (SkF e.V.) sind für Sie da: Denn keine Notlage ist beschämend, keine hoffnungslos.

Seit 1900 engagieren wir uns in Köln für Frauen, Familien, Kinder und Jugendliche in Not. In unseren Einrichtungen und Diensten bieten Ihnen mehr als 450 hauptamtliche und 250 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihre Hilfe an.

Der SkF e.V. Köln ist ein Fachverband im Caritasverband und erbringt seine Leistungen im Auftrag der Stadt Köln und des Landes NRW. Alle Angebote, Einrichtungen und Dienste arbeiten kooperativ mit städtischen Ämtern und Behörden, Landesbehörden und anderen Trägern.

Wenn Sie uns ein bisschen näher kennenlernen wollen - hier finden Sie unseren Imagefilm.

Einen Einblick in unsere Grundüberzeugungen und unser Selbstverständnis bietet Ihnen unser Leitbild.

Hilfreich in Ihrem Leben – jederzeit

Geschäftsstelle Köln

Täglich, von Montag bis Freitag, finden Sie jederzeit Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als Ansprechpartner für Ihre Sorgen und Nöte:

Rufen Sie an, schicken Sie uns eine Mail an tagesdienst@skf-koeln.de oder kommen Sie vorbei:

Montag bis Freitag von 8.30 bis 13.00 Uhr

Linien 1, 3, 4, 7, 16, 18 - Haltestelle Neumarkt (2 bis 3 Minuten Fußweg) 
Linie 9 - Haltestelle Mauritiuskirche (unmittelbar vor der Geschäftsstelle) 

Sozialdienst katholischer Frauen e.V.

Geschäftsstelle Köln

Mauritiussteinweg 77-79
50676 Köln


Öffnungszeiten

Täglich von 08.30 bis 17.00 Uhr
am Freitag bis 13.00 Uhr

Anfahrt
Linien 1, 3, 4, 7, 16, 18 - Haltestelle Neumarkt 
Linie 9 - Haltestelle Mauritiuskirche

Onlineberatung unter tagesdienst@skf-koeln.de
Weitere Informationen in unserer Imagebroschüre

Geschäftsstelle Porz

Auch in unserem "Haus der Frühen Hilfen" in der Bonner Straße 2b im Porzer Zentrum finden Sie täglich kompetente Ansprechpartnerinnen, wenn Sie Hilfe brauchen oder eine Beratung wünschen. 

Sie erreichen uns zu folgenden Zeiten:
Montag, Dienstag und Donnerstag von 08.30 bis 16.00 Uhr, am Mittwoch und am Freitag von 08.30 bis 12.30 Uhr.

Sozialdienst katholischer Frauen e.V.

Haus der Frühen Hilfen Porz
Familienhebamme

Anne Hallet
Bonner Straße 2b
51145 Köln
Monika Kleine

Monika Kleine

Vorstand
Dipl. Soz.Päd.

Mauritiussteinweg 77-79
50676 Köln

Nach meinem Studium der Sozialpädagogik habe ich meinen beruflichen Weg von Freiburg aus kommend in Wuppertal begonnen.

Stationen meiner Berufslaufbahn waren die Leitung einer Offenen Tür in einem Sozialen Brennpunkt, die Arbeit in der Inobhutnahmestelle für Jugendliche und die Leitung der Schwangerschaftskonflikt- Beratungsstelle beim Caritasverband für die Stadt Wuppertal.

1987 bin ich zur Schwangerschaftsberatungsstelle des SkF e.V. Köln gewechselt, 1993 übernahm ich die Geschäftsführung des Ortsvereins. Seit dem 01. Mai 2021 leite ich den SkF e.V. Köln als hauptamtlicher Vorstand und werde dabei durch den SkF-Rat unterstützt

Meine persönlichen Erfahrungen mit Kirche waren, dass in Zeiten persönlicher Krisen nicht in erster Linie starre Normen und Maßstäbe – ich wurde mit 18 Jahren als Schülerin alleinerziehend Mutter –, sondern Hilfe und Zuspruch gewährt wurden.

Dieses persönliche "Erbe" hat mich sicher geprägt und dazu beigetragen, mich in einem katholischen Verband beruflich, auch in der Leitungsfunktion einzubringen.

Die Orientierung an den Besonderheiten, den Andersartigkeiten, den Notlagen und der Bedürftigkeit des Gegenübers ist die Basis unserer Arbeit.

Die Vielfalt der Lebensentwürfe – auch der vermeintlich gescheiterten – ist die Kostbarkeit und das Kapital einer Gesellschaft.
Aufbauend auf diesen persönlichen und beruflichen Erfahrungen will ich durch meine politische und strukturelle Arbeit dazu beitragen, den gesellschaftlichen und sozialen Zusammenhalt weiter zu sichern.

Diese Aufgabe mit einem engagierten SkF-Rat und einer motivierten, tatkräftigen Gruppe von haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter:innen tun zu dürfen, macht Spaß, spornt an, ist manchmal mühsam und am Ende immer sinnstiftend.

Der SkF-Rat

Die Mitglieder des seit 2021 amtierenden SkF-Rates unterstützen den SkF-Vorstand bei der strategischen, inhaltlichen und wirtschaftlichen Ausrichtung des Vereins und wirken als Lobbyistinnen für die Interessen der Menschen, die beim SkF e.V. Köln Hilfe und Unterstützung suchen.

Annelie Hammes

Annelie Hammes

Vorsitzende
Diplom Sozialarbeiterin

Der SkF e.V. Köln ist gelebte Kirche und nimmt die Menschen in ihren vielfältigen Lebenssituationen ohne Vorbehalte an. Umfängliche Unterstützung zu bieten für benachteiligte Frauen und Familien und ihnen und ihren Belangen eine Stimme in Politik, Gesellschaft und Kirche zu geben, sind wesentliche Bestandteile unseres Selbstverständnisses.

Mit meiner "SkF-Infizierung" unterstütze ich seit vielen Jahren die Ziele und Aufgaben des SkF Köln und wirke an ihrer Gestaltung und Weiterentwicklung mit. Als Vorsitzende des SkF-Rates ist es mir ein Anliegen, auch zukünftig die Belange von Frauen in der Kirche – ob nun als Gläubige, als Mitglieder oder als hauptamtliche Mitarbeiterinnen – zu vertreten und ein Bewusstsein dafür zu schaffen, dass Kirche immer an der Seite der Schwachen und Ausgegrenzten sein muss. 

Neben der Sicherung der vielschichtigen Angebote und ihrer strategischen Weiterentwicklung, gilt es die Vereinsstruktur zukunftsfähig weiter zu entwickeln und auf Ortsebene, aber auch auf Diözesan- und Bundesebene die Rahmenbedingungen so zu schaffen, dass es auch zukünftig Frauen möglich ist, sich neben ihren beruflichen und privaten Aufgaben ehrenamtlich für den Verein zu engagieren und Verantwortung zu übernehmen.

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Ingeborg Niermann

Stellvertretende Vorsitzende
Apothekerin

Der SkF hat es sich zur Aufgabe gemacht, Menschen in Notlagen, besonders jungen Frauen, Müttern und Familien beizustehen und Lösungsansätze für deren Probleme anzubieten. Die Möglichkeit hier tatkräftig und kreativ mitzuwirken, reizt mich sehr.

Arbeit und Verantwortung eines solchen Verbandes zu unterstützen und in die Zukunft hinein zu begleiten ist eine lohnenswerte und bereichernde Aufgabe, die ich als Mitglied des SkF-Rates gerne übernommen habe. Bietet sie doch die Möglichkeit der Zusammenarbeit und des Handelns von haupt- und ehrenamtlichen Kräften aus dem gemeinsamen Wissen um den Wert und die Würde des Menschen.

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Katharina Behrenbeck

Betriebswirtin

Der SkF leistet seit seiner Gründung unabhängige Pionierarbeit und rückt die Belange von Mädchen und Frauen in den Vordergrund. Der Abbau sozialer Ungleichheit und die damit verbundene Förderung von Bildungs- und Aufstiegschancen Kölner Kinder sind mir ein besonderes Anliegen. 

Diversität wird im SkF täglich praktiziert. Besondere Freude macht es mir persönlich, in heterogenen Teams die vielfältigen Kompetenzen haupt- wie ehrenamtlicher MitarbeiterInnen zu erleben und zukunftsweisende Projekte gemeinsam mutig zu entwickeln. Ein nachhaltiger Ansatz ist dabei historisch fest im Denken verankert.

Für unseren gesellschaftlicher Zusammenhalt bildet ehrenamtliches Engagement aller demografischer Gruppen eine wichtige Säule. Daher setze ich mich gerne für die wachsende Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Ehrenamt ein. 

 

 

 

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Dr. theol. Regina Börschel

Theologin

Unsere katholischen Sozialverbände sind ein wesentlicher Pfeiler der Kirche! Christsein geht nicht ohne Caritas - und nicht hinter verschlossenen Türen. Dazu muss man raus, auf die Straße! Und das macht der SkF.
 
Zudem tragen katholischen Sozialverbände wie der SkF entscheidend zum sozialen Zusammenhalt unserer Stadt bei. Ohne sie wäre Köln sozial ärmer und kälter.
 
Deshalb unterstütze ich den SkF gerne.

 

 

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Dr. Simone Kreß

Richterin
Vizepräsidentin des Landgerichts Köln

Der SkF Köln verkörpert für mich ganz besonders das gute Gesicht der katholischen Kirche in Köln. 

Deshalb möchte ich mich auch in Zeiten sinkender Kirchensteuereinnahmen und schwindenden Rückhalts der Kirche in der Gesellschaft für den Erhalt und den Ausbau des vielfältigen Angebots des SkF Köln für benachteiligte Frauen, Mädchen und Familien einsetzen. Ich freue mich darauf, als Mitglied im SkF-Rat die strategische Ausrichtung des Vereins mitgestalten und Schwerpunkte sozialer Arbeit in der Stadt setzen zu dürfen. 

Zugleich liegt mir daran, für das Ehrenamt zu werben und mit dazu beizutragen, dass es auch berufstätigen Frauen möglich bleibt, sich im SkF Köln ehrenamtlich zu engagieren.

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Maria Mandt

Kreditanalystin

Seit über 20 Jahren bin ich Mitglied des SkF e.V. Köln und Mitglied des Wirtschaftsbeirates seit seiner Gründung.

Für mich bietet mein Ehrenamt beim SkF die Chance, mein berufliches Wissen und Können als Kreditanalystin  mit meinem sozialen und gesellschaftlichen Engagement für Frauen, gleichgültig, ob jung oder alt, zu verbinden.

Mit meinem Wechsel in den SkF-Rat sehe ich die Möglichkeit, mich weiterhin für eine geschlechtergerechte Gesellschafts-, Sozial- und Kirchenpolitik einzusetzen

 

 

 

Stephanie Schmans-Hüsing

Stephanie Schmanns-Hüsing

Rechtsanwältin

Durch meine Tätigkeit beim Sozialdienst katholischer Frauen e.v. Köln habe ich erfahren, wie viele Frauen und Kinder in unserer Stadtgesellschaft in Not geraten und durch das Angebot des SkF effektive Hilfe und Unterstützung für ihr Leben erhalten.

Neben  der konkreten Unterstützung  einzelner Menschen ist mein Engagement im SkF-Rat eine Möglichkeit, die Strukturen der Hilfe für benachteiligte Frauen und Familien zu erhalten, zu pflegen und zu verbessern.

 Ein besonderes Anliegen ist mir diesem Zusammenhang, die Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Ehrenamt mitzugestalten. Der SkF soll ein deutliches und wahrnehmbares katholischen Engagements in unserer Stadt sein.

SkF e.V. Köln

Sozialdienst katholischer Frauen e.V.

Leitung Gefährdetenhilfe

N. N.
Mauritiussteinweg 77-79
50676 Köln
Claudia Schulz

Sozialdienst katholischer Frauen e.V.

Verwaltungsleitung

Claudia Schulz
Mauritiussteinweg 77-79
50676 Köln
Ute Theisen

Sozialdienst katholischer Frauen e.V.

Fachbereichsleitung Kinder, Jugend und Familie

Ute Theisen
Mauritiussteinweg 77-79
50676 Köln
Sven Diedenhofen

Sozialdienst katholischer Frauen e.V.

Fachbereichsleitung Kinder, Jugend und Familie

Sven Diedenhofen
Mauritiussteinweg 77-79
50676 Köln
Caroline Scherer

Sozialdienst katholischer Frauen e.V.

Personalreferentin

Caroline Scherer
Mauritiussteinweg 77-79
50676 Köln
Daniela Thierold

Sozialdienst katholischer Frauen e.V.

Leitung Finanz- und Rechnungswesen

Daniela Thierold
Mauritiussteinweg 77-79
50676 Köln
Simon Richrath

Sozialdienst katholischer Frauen e.V.

Leitung Facilitymanagement

Simon Richrath
Mauritiussteinweg 77-79
50676 Köln
Birgit Kreusch

Sozialdienst katholischer Frauen e.V.

Stabsstelle Projektentwicklung und -management

Birgit Kreusch
Mauritiussteinweg 77-79
50676 Köln
Anne Rossenbach

Sozialdienst katholischer Frauen e.V.

Öffentlichkeitsarbeit, Ehrenamt, Pol. Grundsatzthemen

Anne Rossenbach
Mauritiussteinweg 77-79
50676 Köln
Hilde Stapper

Sozialdienst katholischer Frauen e.V.

Stabsstelle Ehrenamt

Hilde Stapper
Mauritiussteinweg 77-79
50676 Köln
Ilona Zieger

Sozialdienst katholischer Frauen e.V.

Stabsstelle Qualitätsmanagement

Dr. Ilona Zieger
Mauritiussteinweg 77-79
50676 Köln

Das Organigramm des SkF e.V. Köln gibt Auskunft über sämtliche Einrichtungen und Dienste sowie über die Struktur der Arbeitsbereiche und des Vereins.


Das aktuelle Organigramm können Sie hier ansehen und herunterladen.

Sozialdienst katholischer Frauen e.V. Köln

Sozialdienst katholischer Frauen e.V.

Geschäftsstelle Köln

Mauritiussteinweg 77-79
50676 Köln

Unsere aktuellen Jahresberichte stehen Ihnen hier zum Lesen und zum Download zur Verfügung:  

Gerne senden wir Ihnen eine Druckfassung des Jahresberichtes zu.

Für Fragen und weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

Anne Rossenbach

Sozialdienst katholischer Frauen e.V.

Geschäftsstelle

Anne Rossenbach
Mauritiussteinweg 77-79
50676 Köln

Geschichte und Satzung des SkF e.V. Köln

Die Gründung des Sozialdienstes katholischer Frauen e. V. Köln geht zurück auf die Initiative zweier Frauen, Agnes Neuhaus in Dortmund und Marie Le Hanne Reichensperger in Köln, die sich unabhängig voneinander um 1899/1900 herum entschlossen, Frauen und Mädchen in Not Hilfe zu leisten.

Sozial-caritatives Leben entsprach zwar durchaus den gesellschaftlichen Moralvorstellungen und dem Frauenbild des ausgehenden 19. Jahrhunderts, allerdings nicht in der Form, wie es dann von den Frauen dieses Vereins gelebt wurde.

Marie Le Hanne Reichensperger

Marie Le Hanne Reichensperger hatte bereits einige Jahre - seit 1895 - in Koblenz regelmäßig das Frauengefängnis besucht und mit gleichgesinnten Frauen und der Unterstützung engagierter Richter ein Hilfenetz für straffällig gewordene Frauen aufgebaut.

Als sie 1898 in ihre Heimatstadt Köln zurückkehrte, begann sie auch hier mit dem Aufbau einer entsprechenden Hilfe für Frauen.

Agnes Neuhaus

1900 lernte sie Frau Agnes Neuhaus kennen, die in Dortmund mit der Hilfe für die damals sogenannten „ geschlechtskranken Frauen“ und für Prostituierte begonnen hatte. Die beiden Frauen tauschten ihre Erfahrungen aus und erweiterten ihren jeweiligen Tätigkeitsbereich mit den Ideen der anderen. Erst in Dortmund, dann in Köln wurde ein Verein gegründet, der als „Katholischer Fürsorgeverein für Mädchen, Frauen und Kinder“ in das Vereinsregister eingetragen wurde.

In erstaunlich kurzer Zeit entstanden weitere Vereine in ganz Deutschland, die miteinander in Verbindung standen und im Jahre 1907 einen Gesamtverein zur Vertretung gemeinsamer Interessen in Kirche und Politik mit Sitz in Dortmund gründeten.

Das „Josefshaus“, in dem alleinstehende Mütter mit ihren Kindern Zuflucht fanden, wurde 1904 zu einem der ersten größeren Projekte des Kölner Vereins. Das „Reichenspergerhaus“, das die Familie Reichensperger dem Verein zur Nutzung überließ, wurde 1908 Nähschule und Aufnahmeheim für obdachlose Jugendliche.

Der 1. Weltkrieg und die instabile, vielfach von Not und Arbeitslosigkeit geprägte wirtschaftliche und politische Lage in den 20er und 30er Jahren führten zum Ausbau weiterer Angebote des Vereins. Im Zuge der Professionalisierung der Arbeit entwickelte sich das eigenständige Berufsbild der Fürsorgerin,

In der Zeit des Nationalsozialismus wurde die Arbeit des Vereins stark eingeschränkt und massiv behindert. Der ideologisch begründeten Einschränkung der Freiheiten des Vereins folgten in Köln direkte Kriegsschäden. Die Bombardements des 2. Weltkrieges vertrieben die Menschen aus Köln, die meisten Einrichtungen des Vereins wurden zerstört.

Nach Kriegsende begann im „Josefshaus“, das als einziges Haus des Vereins den Krieg - wenn auch stark beschädigt - überstanden hatte, die Arbeit des Vereins von neuem. Bekannte und vertraute Einrichtungen wie das „Reichenspergerhaus“ oder „Haus Maria Schutz“ wurden an anderen Orten neu aufgebaut und boten weiterhin Kindern und Jugendlichen Schutz und ein Zuhause auf Zeit.

1970 erhielt der Verein seinen neuen Namen "Sozialdienst katholischer Frauen e. V." Auf Bundesebene entwickelte sich der Verein auch zu einem Lobbyorgan für Frauen, Familien, Kinder und Jugendliche in Not. Bei vielen Gesetzesvorhaben auf Bundes- und Landesebene wird die Kompetenz der örtlichen Vereine bzw. der Zentrale in Dortmund eingefordert.

In Köln wurden viele traditionelle Angebote wie die stationäre Jugendhilfe, die Straffälligenhilfe und die Begleitung und Betreuung von Frauen in besonderen sozialen Notlagen weitergeführt. Immer wieder angepasst an die Anforderungen einer sich verändernden Gesellschaft mit neuen Problemlagen und neuen pädagogischen und sozialarbeiterischen Konzepten existieren sie bis heute. Andere Projekte wurden neu aufgebaut – einige davon mit bundesweitem Modellcharakter.

Dazu gehört die Einrichtung eines sicheren Straßenstrichs an die Geestemünder Straße 2001 nach dem Uetrechter Modell, der vor allem drogengebrauchenden und hoch belasteten Frauen ein sicheres Arbeiter ermöglicht.

Weitere innovative Ansätze bestanden in der Entwicklung der Interventionsstelle gegen häusliche Gewalt im Jahr 2002, die in den folgenden Jahren durch die Kinderinterventionsstelle und eine Stalkingberatung ergänzt wurde.
Das „Clearingwohnen für suchtkranke Schwangere und Mütter und ihre Kinder war ein weiterer Meilenstein. Ebenso wie die Erprobung eines Angebotes für wohnungslose Seniorinnen, das heute unter dem Namen "Seniora" etabliert ist und durch weitere Wohnangebote wie das "Quartier 67" oder das Respekt-Wohnen ergänzt wurde.

Im Jahr 2005 kam es zu einer für den SkF e.V. Köln historischen Veränderung. Seit dem Sommer werden im Reichenspergerhaus nach 97 Jahren nicht mehr nur Mädchen aufgenommen, sondern inzwischen auch Jungen, die sich in akuten Notlagen befinden.

Im Jahr 2006/2007 fand die im Konzept "Zukunft heute" des Erzbistums Köln vorgesehene Fusion mit dem SkF e.V. Köln Porz statt. Im Rahmen und im Nachgang der Fusion gelang es, alle vor Ort etablierten Hilfen nicht nur in vollem Umfang zu erhalten, sondern vielmehr weitere Einrichtungen aufzubauen und unter dem Dach des "Hauses der Frühen Hilfen" zu sammeln.

2020/2021 wurde durch die Öffnung der für alle SkF-Ortsvereine gültigen Satzung der Weg frei für hauptamtliche Leitungsmodelle. Das bedeutet keine Schwächung des Ehrenamtes, sondern die Anpassung an die Leitungsstrukturen, die in einem mittelständischen Unternehmen notwendig sind. Seit dem 1. Mail 2021 hat der SkF e.V. Köln mit Monika Kleine seinen ersten hauptamtlichen Vorstand.

Trotz aller politischen, gesellschaftlichen und sozialen Umwälzungen, die es seit den Anfängen des Vereins gegeben hat, steht die Arbeit der Mädchen und Frauen in Not immer noch im Vordergrund.

Noch immer bietet der SkF e.V. Schlafplätze und Grundversorgung, Beratung und Hilfe für obdachlose Jugendliche, noch immer werden die Frauen betreut, die sich auf dem Straßenstrich prostituieren, noch immer gibt es ein Haus, in dem alleinerziehende Mädchen und junge Frauen mit ihren Kindern leben können, noch immer werden Frauen in Haft und nach der Haftentlassung betreut.

Aus der Tradition des Vereins, sich immer wieder an aktuellen Notlagen auszurichten, ergibt sich die Modernität, die wir heute nach außen und innen zu leben versuchen.

Seit Juni 2012 befinden wir mit unserer neuen Geschäftsstelle am Mauritiussteinweg wieder mitten in der Stadt.

Sozialdienst katholischer Frauen e.V. Köln

Sozialdienst katholischer Frauen e.V.

Geschäftsstelle Köln

Mauritiussteinweg 77-79
50676 Köln

Vision und Grundsätze
Der Sozialdienst katholischer Frauen e. V. Köln (SkF) ist ein Frauenfachverband im Deutschen Caritasverband, der seine  Satzungsgemäße soziale Tätigkeit gemäß § 5 der Vereinssatzung eigenständig ausübt. Er ist Teil der freien Wohlfahrtspflege und verortet sich im Gesamtgefüge katholischer Fachverbände...

Die Ziele und Organisationsstrukturen sind der Vereinssatzung zu entnehmen, die für alle SkF-Ortsvereine angenommen wurde.

Die Satzung des Gesamtverbandes können Sie hier herunterladen.

Sozialdienst katholischer Frauen e.V. Köln

Sozialdienst katholischer Frauen e.V.

Geschäftsstelle Köln

Mauritiussteinweg 77-79
50676 Köln
Projekt Edelgard

Wir sind ein Teil von EDELGARD

EDELGARD ist ein neues Präventionsprojekt zur Sicherheit von Frauen und Mädchen im öffentlichen Raum.

Wir freuen uns über Ihr Interesse und Ihre Unterstützung

Spendenkonto

Kontoinhaber: SkF e.V. Köln

Institut: PAX Bank Köln e.G.

DE65 3706 0193 0015 2410 47

BIC GENODED1PAX

Sozialdienst katholischer Frauen e.V. Köln

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Öffnungszeiten

Täglich von 08.30 bis 17.00 Uhr
am Freitag bis 13.00 Uhr

Anfahrt
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