Prostitution (c) ChiccoDodiFC@Depositphotos.com

Krisen & Notlagen

Prostitution

Prostitution ist eine gesellschaftliche Realität. Der SkF e.V. Köln engagiert sich mit verschiedenen Angeboten seit der Gründung im Jahr 1900 für Frauen, die in der Prostitution arbeiten.

Dabei geht es um eine Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen für Frauen, die weiterhin der Sexarbeit nachgehen wollen oder müssen und um die Begleitung des Ausstiegs, wenn es soweit ist.

Nicht wir bestimmen, was und und wie die Menschen sein sollen, sondern begleiten sie in ihrem Leben und ihrer Lebenswirklichkeit.

SKF_Conrady_Ines_161[1]

Sozialdienst katholischer Frauen e.V.

Fachbereichsleitung Gefährdetenhilfe

Ines Conrady
Mauritiussteinweg 77-79
50676 Köln
René Pieper

Sozialdienst katholischer Frauen e.V.

Leitung Prostituiertenhilfe

Rene Pieper
Mauritiussteinweg 77-79
50676 Köln
Heidi Scheuermann

Sozialdienst katholischer Frauen e.V.

Leitung Psychische Erkrankungen und Sucht

Heidi Scheuermann
Gereonstraße 13
50670 Köln

Die Geestemünderstraße

Prostitution ist eine gesellschaftliche Realität.

Um besonders gefährdeten Frauen ein sicheres Arbeiten zu ermöglichen, wurde vor 20 Jahren ein Gelände eingerichtet, auf dem vor allem drogengebrauchende und suchtkranke Frauen der Prostitution nachgehen können.

Das Gelände ist gesichert und mit einem Beratungscontainer ausgestattet.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Polizei und des Ordnungsamtes sorgen für Sicherheit und die des Gesundheitsamtes für die gesundheitliche Beratung der Frauen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des SkF e.V. stehen den Frauen an 365 Tagen im Jahr bei allen Fragen und Problemen rund um die Arbeit und das Leben, den Konsum und den Wunsch nach dem Ausstieg an der Seite.

Die Frauen sind nach Prostituiertenschutzgesetz angemeldet und arbeiten daher legal.

Die Entstehung und Etablierung des Angebotes wurden wissenschaftlich begleitet.

Sozialdienst katholischer Frauen e.V. Köln

Sozialdienst katholischer Frauen e.V.

Betreuter Straßenstrich an der Geestemünder Straße

Mauritiussteinweg 77-79
50676 Köln

Rahab - Beratung für Prostituierte

Prostitution muss man nicht mögen, aber man muss sie als gesellschaftliche Wirklichkeit akzeptieren.

Rahab bietet Frauen und Männern in der Sexarbeit Unterstützung im Alltag. Gleichgültig, ob es um Probleme in der Arbeit, mit der Wohnung, um Schulden, Schwierigkeiten in der Partnerschaft oder Familie geht, die Anmeldung nach ProstSchG erledigt werden muss oder aufenthaltsrechtliche Fragen Sorgen bereiten. Für alle Themen rund um das Leben und die Arbeit in der Prostitution ist Rahab da.

Wir arbeiten natürlich anonym, vertraulich und kostenfrei.

Offene Beratung:
Jeden Donnerstag von 10.00 bis 13.00 Uhr am Mauritiussteinweg 77-79, Nähe Neumarkt, Linie 9 - Haltestelle Mauritiuskirche.

Sozialdienst katholischer Frauen e.V. Köln

Sozialdienst katholischer Frauen e.V.

Rahab Beratungsstelle für Sexarbeiterinnen

Mauritiussteinweg 77-79
50676 Köln

Wenn es um den Ausstieg geht

Erst kommt der Entschluss, aus der Prostitution auszusteigen und dann kommen die Fragen danach wie das gehen soll.

Wovon leben, wie die Miete bezahlen, die Schulden begleichen oder die Probleme mit dem Aufenthaltsrecht in den Griff bekommen?
Wie einen Lebenslauf schreiben? Und vor allem die Fragen danach, was man eigentlich statt der Prostitution machen will.

Rahab+ begleitet diesen Weg - von der ersten Überlegung auszusteigen, durch die Beantragung von Hilfen und Fort- und Ausbildungsmaßnahmen bis hin zum Bewerbungstrainung. Und wir sind auch dann noch da, wenn der Einstieg in den neuen Beruf gelungen, aber anstrengend ist und unsicher macht.

Sozialdienst katholischer Frauen e.V. Köln

Sozialdienst katholischer Frauen e.V.

Rahab+ - Ausstieg und berufliche Neuorientierung

Mauritiussteinweg 77-79
50676 Köln

Aufsuchende Arbeit

für Prostituierte auf der Straße, in Clubs oder Bordellen

Frauen, die im Kölner Süden oder am Eigelstein der Prostitution nachgehen, die in Clubs, Bordellen, Wohnungen oder Wohnwagen arbeiten, erreichen wir durch unsere aufsuchende Arbeit.

Wir helfen mit warmen Getränken, Kondomen, Informationsmaterial und Rat in akuten Notlagen und bei den täglichen Sorgen und Nöten - wir sind da, bei der Arbeit und dann, wenn es Zeit wird, über den Ausstieg nachzudenken.

2012-10-16_SKF-2259_2261

Sozialdienst katholischer Frauen e.V.

Rahab

Mauritiussteinweg 77-79
50676 Köln

Mädchen in der Krise

Mädchen und junge Frauen, die Drogen konsumieren, keine Wohnung haben, immer mal wieder bei Freunden wohnen, Gewalt erlebt haben, sich verlassen fühlen, nutzen das „Café Mäc Up“ als Schon- und Schutzraum.

Das „Café Mäc Up“ bietet Mädchen und jungen Frauen im Alter von 14 bis 27 Jahren Grundversorgung - Essen und Trinken, Duschen und Wäsche waschen, vor allem aber Gespräche und Kontakte zu anderen. Jeden Tag und immer wieder. Notfalls anonym, immer ohne Angst und Scham.

An jedem Mittwoch von 11.30 bis 13.30 Uhr treffen sich bei "Tea und Talk" Frauen, die in der Sexarbeit tätig sind.

Mäc Up 3

Sozialdienst katholischer Frauen e.V.

Mäc Up - Mädchencafé

Gereonstraße 13
50670 Köln
Sozialdienst katholischer Frauen e.V. Köln

Sozialdienst katholischer Frauen e.V.

Geschäftsstelle Köln

Mauritiussteinweg 77-79
50676 Köln


Öffnungszeiten

Täglich von 08.30 bis 17.00 Uhr
am Freitag bis 13.00 Uhr

Anfahrt
Linien 1, 3, 4, 7, 16, 18 - Haltestelle Neumarkt 
Linie 9 - Haltestelle Mauritiuskirche

Onlineberatung unter tagesdienst@skf-koeln.de
Weitere Informationen in unserer Imagebroschüre